Der Friedhof gehört zu den bedeutendsten historischen Friedhöfen Andalusiens und wurde 1811 fertiggestellt. Ab 1833 fanden dort regelmäßig Bestattungen statt, während die heutige Eingangsanlage mit der angeschlossenen Wallfahrtskapelle bis 1846 vervollständigt wurde. Die neoklassizistische Fassade und die Kapelle prägen bis heute das harmonische Erscheinungsbild des Friedhofs. Im Inneren befinden sich zahlreiche kunstvolle Panteones, also repräsentative Familiengräber, Gruften oder kleine Mausoleen, die vor allem im späten 19. Jahrhundert entstanden. Daneben gibt es die für Spanien typischen Nichos, in die Särge in übereinander angeordneten Wandnischen eingesetzt und mit einer Stein- oder Marmorplatte verschlossen werden. Der Friedhof ist auch für seine aufwendig gestalteten Grabmäler mit Skulpturen, Reliefs, Fotografien und religiösen Symbolen bekannt. Zu den berühmtesten hier bestatteten Persönlichkeiten zählt der aus Córdoba stammende Torero Manuel Rodríguez Sánchez, genannt Manolete (1917–1947). Nach seinem Tod in der Stierkampfarena von Linares wurden seine Überreste 1951 in das heutige Mausoleum überführt. Dort ruht Manolete unter einer liegenden Marmorskulptur, wodurch der Friedhof zu einem wichtigen Erinnerungsort der spanischen Stierkampfgeschichte geworden ist.

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