Der unter Denkmalschutz stehende Friedhof Bad Ischl befindet sich im Stadtteil Reiterndorf und wird von der Pfarre Bad Ischl betrieben.
Ursprünglich lag der Friedhof bei der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus und wurde 1719 zur Sebastiankapelle verlegt, 1960 bis 1965 entstanden 60 neue Grüfte. Auf dem Bad Ischler Friedhof finden sich zahlreiche Gräber und Grüfte prominenter Persönlichkeiten, unter anderem die Komponisten Franz Lehár, Joseph Ramsauer und Oscar Straus.
An dem nach Westen verlaufenden Weg befindet sich die von Hecken umgebene „Aussegnungsstätte“. Auf einer Plattform befinden sich ein Altartisch und das Friedhofskreuz, wo von 1856 bis 1968 die Grabkapelle des gräflichen Geschlechtes Sickingen-Hohenburg stand. Dieses Mausoleum war in seiner Gestalt einem antiken Tempel nachempfunden, sein Eingang wurde von zwei dorischen Säulen flankiert. Rings um das Mausoleum wurden zum Ende des Zweiten Weltkriegs einige Gräber von Kriegstoten oder im Lazarett verstorbenen Soldaten angelegt, darunter auch jenes von Wolfram von Richthofen. 

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