Der St.-Elisabeth-Friedhof in Berlin-Mitte wurde 1844 von der evangelischen St.-Elisabeth-Gemeinde eröffnet und als Alleequartierfriedhof angelegt. Er umfasst 2,69 Hektar und steht als Gartendenkmal unter Schutz. In unmittelbarer Nähe liegt der ältere Friedhof II der Sophiengemeinde, während 1875 ein zweiter St.-Elisabeth-Friedhof in Gesundbrunnen entstand.
Die Gemeinde war Anfang der 1830er Jahre rund um die von Karl Friedrich Schinkel entworfene Elisabeth-Kirche entstanden, die Kapelle im Stil der Backsteingotik wurde um 1884 errichtet. Während der Teilung Berlins lagen Teile des Friedhofs im Grenzstreifen der Berliner Mauer, wodurch Gräber verlegt und Bereiche aufgegeben wurden. Seit der Fusion der Gemeinden 1999 gehört der Friedhof zur heutigen Kirchengemeinde am Weinberg.

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