Als 1685 mit dem Edikt von Fontainebleau der Protestantismus in Frankreich verboten wurde, reagierte Kurfürst Friedrich Wilhelm mit dem sogenannten "Edikt von Potsdam", das den französischen Protestanten  Aufnahme in Brandenburg zusicherte. Etwa 20.000 Menschen folgten dieser Einladung, etwa ein Drittel davon kam nach Berlin.
Die französische Kirche in Berlin (auch Hugenottenkirche) besteht seit 1672, die anfängliche Mitgliederzahl von 150 wuchs stetig, so dass viele Gebäude und Einrichtung hinzukamen. Neben diesem "Kirchhof I." gibt es noch zwei weitere, er selbst ist in der Oranienburger Vorstadt gemeinsam mit dem benachbarten Dorotheenstädtisch-Friedrichswerderschen Friedhof und gilt als das bedeutendste erhaltene und noch genutzte Friedhofsensemble Berlins aus dem 18. Jahrhundert. 

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