Der Hauptfriedhof in Frankfurt ist riesig, daher bekommen die Kriegsgräber einen eigenen Platz. Den Mittelpunkt der Kriegsgräberfelder bildet ein prägnanter Rundbau. Das "Ehrenmal" wurde 1928 zum Gedenken an ihre Toten des Ersten Weltkriegs errichtet. Die Skulptur "der liegende Krieger" im inneren beeindruckt ebenso wie der Ausblick aus der runden Öffnung in der Decke, durch die man in den Himmel schauen kann.
Verlässt man das Ehrenmal, führt links ein Weg zum Gräberfeld für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und die Skulptur des "Hiob" aus Bronze, geschaffen durch den Bildhauer Gerhard Marcks ist vom weiten sichtbar.
"In den Kriegsgräbern des Frankfurter Hauptfriedhofs sind über 6.000 Menschen aus Deutschland und anderen Ländern begraben. Das Gräbergesetz der Bundesrepublik Deutschland legt fest, dass ihre Grabstätten ohne zeitliche Befristung gepflegt werden müssen und nicht beseitigt werden dürfen. Die großen Gräberfelder für die Toten der Weltkriege entstanden jeweils in den Kriegsjahren 1914–1918 und 1939–1945. Ihr heutiges Erscheinungsbild erhielten sie in späteren Umgestaltungen durch die Stadt Frankfurt am Main, an denen nach dem Zweiten Weltkrieg auch die Bundesrepublik Deutschland, das Land Hessen und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. beteiligt waren."
Quelle: Hessen.Volksbund.de LINK

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