Der Hauptfriedhof von Frankfurt am Main wurde 1828 eröffnet und bietet viel zu sehen. Von bekannten Persönlichkeiten, wie den Philosophen Arthur Schopenhauer oder Alois Alzheimer, der die nach ihm benannte Krankheit entdeckte, über viele Engel- und Trauernde-Statuen bis hin zu vielen Sonderanlagen.
Die größte und auch beeindruckendste Grabstätte ist das Mausoleum des Industriellen Friedrich Ludwig von Gans, welches 1932 durch den Frankfurter Verein für Feuerbestattung übernommen wurde und nach wie vor für die Beisetzung von Urnen genutzt wird. Es wundervoll gepflegt, innen beleuchtet und für die Öffentlichkeit zugänglich.
Der Friedhof ist in "Gewanne" aufgeteilt, ein Begriff, der aus dem althochdeutschen "wenden" abgeleitet wird (ursprünglich: „Ackergrenze, an der der Pflug gewendet wird").